Energieeffizienz zur Nachahmung empfohlen

Unternehmen und öffentliche Institutionen können sich jetzt um das neue Label „Good Practice Energieeffizienz“ der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) bewerben. Die dena zeichnet damit Projekte aus, die erfolgreich die Energieeffizienz gesteigert und den Endenergieverbrauch gesenkt haben.

Das Good-Practice-Label wird für Energieeffizienz-Projekte in verschiedenen Bereichen vergeben, zum Beispiel für die energetische Sanierung von Gebäuden, die Senkung des Energieverbrauchs von Maschinen und Prozessen, im Verkehr oder Energieeffizienzmaßnahmen in öffentlichen Einrichtungen sowie für Aktivitäten, die auf eine Änderung des Verbraucherverhaltens abzielen. Die ausgezeichneten Projekte werden detailliert im Internet veröffentlicht. Hier finden sich Informationen zu den beteiligten Akteuren, technischen Lösungen, Erfolgen und Erfahrungen bei der Projektumsetzung. Das Label kann für das Marketing sowie die interne und externe Kommunikation genutzt werden – im Internet, in Publikationen und bei Veranstaltungen.

Für das Good-Practice-Label können sich Unternehmen, öffentliche Institutionen und Privatpersonen bewerben, die beispielsweise als Auftraggeber, Planer oder Handwerker maßgeblich an Energieeffizienz-Projekten beteiligt waren. Das kann zum Beispiel eine Wohnungsbaugesellschaft sein, die die Sanierung eines Gebäudekomplexes erfolgreich durchgeführt hat, genauso wie das dafür zuständige Ingenieurbüro oder die beteiligten Handwerksbetriebe. Die dena zeichnet Projekte aus, die nach dem Jahr 2005 gestartet und öffentlich kommuniziert wurden. Die Ergebnisse müssen nach Abschluss erfolgreich evaluiert worden sein.

Quelle: dena

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Schritt für Schritt den Energieverbrauch senken

Wie lassen sich die Kosten für Heizung und warmes Wasser in den eigenen vier Wänden am besten senken? Wie können Mieter aktiv werden, um Energie und Kosten zu sparen? Welche Rolle können erneuerbare Energien in einem Alt- oder Neubau spielen? Antworten auf diese und zahlreiche weitere Fragen liefern die Ratgeber-Pakete der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) für Mieter, Eigentümer, Sanierer und Bauherren. Die Infopakete enthalten neben praktischen Informationen auch Service- und Anschauungsmaterialien, die bei der Ausschöpfung der Einsparpotenziale in der Wohnung oder im Haus helfen. So können Mieter beispielsweise ihre Energiekosten durch das richtige Heizen und Lüften um mehr als 200 Euro pro Jahr senken. In Altbauten wiederum sind bei einer umfassenden energetischen Sanierung Energieeinsparungen von bis 85 Prozent möglich. Hier die einzelnen Pakete im Überblick:

Mieterpaket: für alle, die selbst die Initiative ergreifen wollen.
Für Mieter gibt es zahlreiche Möglichkeiten zur Senkung des Energieverbrauchs. Das Mieterpaket liefert Tipps über kostengünstige Maßnahmen und schafft so die Voraussetzung für schnelle Energiesparerfolge. Die Themen reichen von einfachen Dämm-Maßnahmen an Rohren und Heizkörpernischen über richtiges Heizen und Lüften bis hin zu Energiespartipps bei Lampen und Haushaltgeräten.

Modernisierungspaket: für alle, die energieeffizient sanieren möchten.
Wer sanieren will, hat viele offene Fragen: Welche Baumaßnahme ist besonders dringend? Welche Technik, welche Materialien soll ich verwenden? Wo finde ich qualifizierte Fachleute? Das Modernisierungspaket beantwortet ausführlich und verständlich alle wichtigen Fragen von der Heizungserneuerung über die Nutzung von Sonnenenergie, die Dämmung von Dach und Wänden bis hin zum Einbau neuer Fenster.

Paket „Wärme aus erneuerbaren Energien“: für Hausbesitzer, die mit Holz, Sonne oder Erdwärme heizen möchten.
Bei einer Heizungssanierung lohnt sich der Einsatz von erneuerbaren Energien. Denn Eigenheimbesitzer machen sich unabhängig von steigenden Energiekosten, sichern den Wert ihrer Immobilie und leisten gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz. Das Infopaket „Wärme aus erneuerbaren Energien“ erläutert, was bei der Sanierung und dem Einsatz erneuerbarer Energien zu beachten ist.

Neubaupaket: Für alle, die für die Zukunft bauen wollen.
Häuslebauer haben einen unschätzbaren Vorteil: Sie können gleich von Beginn an energieeffizient planen. Das ist oftmals günstiger, als später nachzubessern. Das Neubau-Paket informiert allgemeinverständlich, worauf es beim Bau eines zukunftssicheren effizienten Hauses ankommt. Die technischen und wirtschaftlichen Aspekte werden ebenso erklärt wie die gesetzlichen Anforderungen.

Alle Broschüren sind unter www.zukunft-haus.info erhältlich. Das Modernisierungspaket kostet 10 Euro, alle weiteren 5 Euro (zzgl. Versandkostenpauschale).

Quelle: dena

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Bei Klimageräten kühlen Kopf bewahren

Mit steigenden Sommertemperaturen wächst bei vielen Verbrauchern der Wunsch nach einem Klimagerät. Doch wer diese Geräte nutzt, muss sich auf eine deutlich erhöhte Stromrechnung gefasst machen. „Um im Sommer für angenehm kühle Temperaturen in der Wohnung zu sorgen, benötigen Klimageräte sehr viel Strom“, erklärt Steffen Joest, Bereichsleiter bei der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). „Ein durchschnittlich großes mobiles Raumklimagerät kann innerhalb eines Jahres rund 100 Euro* Stromkosten verursachen.“ Wer auf eine elektrische Klimatisierung nicht verzichten will, sollte folgendes beachten:

Auf Energieeffizienzklasse A setzen
Auch Klimageräte werden mit dem EU-Label ausgezeichnet. Wer sich für den Kauf eines Klimageräts entscheidet, sollte immer auf die Energieeffizienzklasse A setzen, um Stromverbrauch und -kosten im Griff zu behalten.

Lieber fest installiert als mobil
Beim Kauf von Raumklimageräten hat der Käufer die Wahl zwischen mobilen oder fest eingebauten Modellen. Mobile Geräte können flexibel in jedem Raum eingesetzt werden, benötigen aber ein geöffnetes Fenster, um die warme Luft abzuleiten. So strömt auch immer heiße Außenluft herein, die wieder gekühlt werden muss. Bei fest installierte Klimageräte kann hingegen auf ein geöffnetes Fenster verzichten werden. Daher arbeiten diese Geräte energie- und kosteneffizienter.

Abkühlung auch ohne Strom
Auch ohne Klimagerät lässt sich die Hitze aus den eigenen vier Wänden verbannen. Wer Fensterläden oder außen liegende Jalousien tagsüber geschlossen hält, sorgt dafür, dass sich die Wohnung weniger aufheizt. Außerdem lässt sich die kalte Nachtluft nutzen, um Räume zu kühlen.

Weitere Informationen rund um das Thema Stromeffizienz im Haushalt unter www.stromeffizienz.de oder bei der kostenlosen Energie-Hotline: 08000 736 734. Die Initiative EnergieEffizienz wird von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und den Unternehmen der Energiewirtschaft – EnBW AG, E.ON AG, RWE AG und Vattenfall Europe AG – getragen und gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

*Annahme: Mobiles Raumklimagerät mit einer Kühlleistung von 2.500 Watt, Leistungsaufnahme 1.000 Watt, Energieeffizienzklasse B, 500 Stunden pro Jahr im Vollbetrieb bei einem Strompreis von 20 Cent/kWh.

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